Erfahrungsberichte

Vor rund drei Monaten musste ich einige Tage im Spital behandelt werden. Nach meinem Aufenthalt wollte ich die detaillierte Rechnung des Spitals zur Kontrolle. Dieses weigert sich nun, mir die Rechnung per Post zuzustellen, mit der Begründung, das sei administrativ aufwändig. Als Patient habe ich doch das Recht dazu, oder verstehe ich da etwas falsch?
J.R. aus Frauenfeld

Grundsätzlich bin ich mit meiner Krankenkasse zufrieden. Nach einem Gespräch mit meinem Schwager musste ich aber feststellen, dass seine Krankenkasse die von ihm bezahlten Rechnungen sehr schnell zurückerstattet. Meine Krankenkasse braucht bis zu drei Monaten, bis ich mein Geld bekomme. Teilweise erhalte ich schon Mahnungen von Seiten der Rechnungsteller. Wie kann ich diesen Prozess beschleunigen? Ist ein Krankenkassenwechsel die einzige Lösung? 
E.H. aus Tarasp

Meine pflegebedürftige Mutter wird durch die Spitex mit Unterstützung von mir und meinen zwei Geschwistern seit rund zwei Jahren betreut. Bis jetzt hat die Krankenkasse alle Rechnungen der Spitex bezahlt. Nun wurde die letzte Rechnung der Spitex zurückgewiesen, mit der Begründung, die Leistungen seien nicht «WZW-Konform» Auf Nachfrage respektive Reklamation hat die Krankenkasse die Rechnung nun doch bezahlt. Was geht da vor sich? 
I.H. aus Wollishofen

Kürzlich habe ich ein Rezept meines Arztes in der Apotheke eingelöst. Die Apothekerin wollte mir das teurere Originalmedikament geben und hat mir das billigere Generikum nicht einmal angeboten. Ich habe es erst auf Nachfrage erhalten. Warum hat mir die Apothekerin kein Generikum angeboten?
E.Z. aus Lausanne

Ich arbeite bei einer Krankenkasse als Sachbearbeiterin. Im Rahmen der Überprüfung von Rechnungen, die uns Versicherte zur Rückerstattung einreichen, stellen wir immer wieder fest, dass viele Leute für die Behandlung der gleichen Krankheit mehrere Ärzte besuchen und wir somit mehrere Rechnungen zur Bezahlung bekommen. In der Regel zahlen wir diese Rechnungen. Es sollte eine Regelung geben, die den «Konsum» von Leistungen beschränkt, welche die Krankenkassen zahlen müssen. 
R.A. aus Olten

Kürzlich musste ich wegen eines Infektes meinen Hausarzt aufsuchen. Dieser verordnete mir zwei Medikamente und sagte mir, ich könne diese am nächsten Tag in seiner Praxis abholen. Ich bat ihn um ein Rezept, um die Medikamente in der Apotheke abzuholen. Er verweigertes dieses und bestand darauf, dass ich am nächsten Tag zu ihm in die Praxis komme. Darf er das? 
A.U. aus Allschwil

Ich bin seit Jahren praktizierende Hausärztin und bin in einer Gemeinschaftspraxis in einem 50% Pensum tätig. Leider nimmt der bürokratische Aufwand laufend zu und ich habe immer weniger Zeit für meine Patienten. Oft bin ich damit beschäftigt, mich mit Krankenkassen und ihren Vertrauensärzten um Kostenübernahme für meine Patienten zu streiten. Dies hat nicht mehr viel mit meiner Tätigkeit als Ärztin zu tun, sondern vielmehr mit einer Versicherungsexpertin. Ich empfinde dies als grossen Verlust bei der Ausübung meiner Tätigkeit. 
Dr. K.F. aus Luzern